Dem Energieverbrauch die rote Karte zeigen

Es gibt viele Wege, wie man am besten Strom sparen kann und wie man den Verbrauch dauerhaft reduziert. Inzwischen gibt es schon unter anderem ausschaltbare Steckdosenleisten und Steckdosen, Zeitschaltuhren sowie Funksteckdosen, die deutlich dabei helfen können, dauerhaft Geld und Energie zu sparen.

Da es hier inzwischen auch schon eine größere Auswahl gibt, sind Verbraucher oft verunsichert. Dabei gibt es keine Installation oder sonst etwas Schwieriges zu beachten. Bei der Funksteckdose wird per Fernbedienung selbst bestimmt, wann Strom benutzt wird. Möbel, die vor den Steckdosen stehen, sind ebenfalls kein Problem mehr, denn die Fernbedienung ist sehr leistungsstark. In der Regel kaufen Interessierte ein Starterpaket.

Umrüsten leicht gemacht

Wenn man sich ein Funksteckdosen-Set kauft, spart man aber nicht automatisch Strom, sondern die Steckdosen sollten schon sinnvoll eingesetzt werden. Zum Beispiel lassen sich der Fernseher, der DVD-Spieler, die Musikanlagen oder Ähnliches perfekt für die Funksteckdose benutzen. Der Gefrierschrank wäre allerdings nicht geeignet, denn hier muss das Gerät ständig eingeschaltet sein.

Da eine Funksteckdose selbst schon einige Watt verbraucht, ist sie für Geräte, die selbst nur wenige Watt benötigen, ebenfalls nicht geeignet. Diese Informationen sind bei den Geräten meistens in den mitgelieferten Handbüchern zu finden.

Bevor Sie die Funksteckdosen kaufen, lohnt es sich genau zu schauen, für welche Geräte die Steckdosen benötigt werden, um dann gleich in ein oder zwei Sets zu investieren. Empfehlenswert ist außerdem, mehrere Geräte an eine Steckdose anzuschließen, so lässt sich außerdem einiges sparen – und mit einem Knopfdruck sind die Geräte ausgeschaltet.

Ganz wichtig ist die zu anschließende maximale Stromstärke, die mindestens 1500 Watt betragen sollte. Mit der Fernbedienung kann man sehr gut programmieren, wann die Geräte sich alleine abschalten sollen. Hilfreich sind auch die Testergebnisse und Testberichte, denn auch die Funksteckdosen werden genau überprüft und getestet. Alle Tests unterliegen strengen Regeln, sodass der Verbraucher sich auf die Ergebnisse verlassen kann.

Testergebnisse vergleichen

Verschiedene Modelle wurden getestet, und die Ergebnisse sprechen für sich, denn so hat der Verbraucher die Möglichkeit, die verschiedenen Modelle genau ihren Funktionen zuzuordnen. Wie bei allen elektrischen Geräten kommt es auf Qualität und Sicherheit an. Doch die Angebote sind übersichtlich, und wenn man weiß, worauf es ankommt, dann findet jeder die passenden Artikel. Von den Billigprodukten sollte man besser die Finger lassen, denn meistens sind die Preise fair kalkuliert und letztendlich sparen Verbraucher am Ende deutlich.

Testberichte umfassen unter anderem die Sicherheit, die Programmierung sowie die Leistungstauglichkeit. Allerdings sind die Steckdosen heute so leistungsstark, sodass man sehr lange die Artikel benutzen kann. Oft ist die Haltbarkeit über Jahre hinweg gewährleistet.

Während früher die Funksteckdosen sehr viel mehr Watt verbraucht haben, so benötigen sie heute fast nur noch rund 1 Watt. Die Steckdosen gibt es in Sets (teilweise mit einer „Head“ (Kopf-)Einheit und mehreren Untereinheiten) und natürlich auch einzeln.

Für die Grundausstattung sollten Sie ein- bis zwei Sets kaufen. Für den Außenbereich gibt es Produkte, die sehr gut vor den Witterungsverhältnissen geschützt sind, gerade bei Strom ist dies besonders wichtig.

Was die Sicherheit angeht, sind die Prüfsiegel eine gute Orientierungsmöglichkeit, denn gerade im Innenbereich und besonders dann, wenn Kinder und Haustiere an die Steckdosen gelangen können, sind die Prüfsiegel natürlich eine wertvolle Entscheidungshilfe. Kinder und Haustiere sollten generell von Steckdosen ferngehalten werden. Hier lassen sich entsprechende Sicherungen integrieren, oder man achtet beim Kauf darauf, dass schon eine Kindersicherung integriert ist.

Die Produktvielfalt ist inzwischen schon beachtlich und die Angebote lohnen sich auf jeden Fall, dennoch ist ein Vergleich ein Muss, denn die individuellen Kriterien müssen sich integrieren lassen.

Foto: JJFarquitectos via Twenty20